DEUTSCHER ROHSTOFFEFFIZIENZPREIS 2016

Niederwinkling, Berlin Januar 2017  |

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Wie jedes Jahr vergibt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen der Fachkonferenz „Rohstoffe effizient nutzen – erfolgreich am Markt“ am 16. Februar 2017  den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis.

Anmeldung zur Preisverleihung und der Konferenz ist noch bis zum 10. Februar 2017 kostenlos unter folgendem Link möglich:
www.deutscher-rohstoffeffizienz-preis.mediacompany.com.

Mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis zeichnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie herausragende Beispiele rohstoff- und materialeffizienter Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen sowie anwendungsorientierte Forschungsergebnisse aus. Unter fachlicher Leitung der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) werden bis zu vier Unternehmen sowie eine Forschungseinrichtung prämiert.

Weitere Informationen zum Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis finden Sie auf www.deutscher-rohstoffeffizienz-preis.de.

CHANCEN DER DIGITALISIERUNG FÜR KMU

Mannheim, 14. Dezember 2016

Fach-Tagung: Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Ressourceneffizienz

Ressourceneffizienz in der Produktion ist nach wie vor ein wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. In den letzten Jahren ist wieder eine stetige Zunahme der Materialintensität zu beobachten. Durch die digitale Transformation werden jedoch neue Impulse und Möglichkeiten zur Steigerung der Ressourceneffizienz und damit zur Reduzierung der Materialintensität erwartet. Wie können Unternehmen die nicht aufzuhaltende digitale Transformation zur Steigerung ihrer Ressourceneffizienz nutzen? Welche Potenziale und Chancen ergeben sich daraus vor allem für kleine und mittlere Unternehmen?

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Alle diese Themen wurden am 14. Dezember 2017 im Barockschloss Mannheim im Rahmen einer vom Umweltministerium Baden-Württemberg gemeinsam mit dem VDI Zentrum Ressourceneffizienz und der Umweltministerien Bayern und Reinland-Pfalz organisierten Tagung diskutiert. Das Thema „Ressourceneffizienz durch Digitalisierung“ wurde aus Sicht der Unternehmen, der Beratung und der Wissenschaft beleuchtet. Vorgestellt wurde auch die Ziele und Inhalte einer aus 4 Bundesländern initiierten Studie „Ressourceneffizienz durch die digitale Transformation der Industrie in KMU“. Ziel der Studie ist es, Erkenntnisse über die Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Ressourceneffizienz der Industrie in kleinen und mittleren Unternehmen zu gewinnen. In Workshops und durch Befragungen wurden bislang Basisdaten zum Thema erhoben, die nun gerade ausgewertet werden. Erste Ergebnisse werden bis Mitte 2017 erwartet.

Innovationsgetriebene mittelständische Unternehmen präsentierten praxisorientierte Beispiele wie sie bereits die mit der Digitalisierung verbundenen Technologien zur Steigerung Ihrer Materialeffizienz eingesetzt haben. Neben den klassischen Prozessoptimierungsansätzen, wie die Steigerung der Effizienzkennzahl „OEE“ durch Nutzen von Erkenntnissen aus „BIG DATA“ Analysen zur Verbesserung der Ressourceneffizienz, wurde jedoch deutlich, dass sich aus der Digitalisierung von Abläufen ganz neue Geschäftsmodelle mit immensen Ressourcen- und Prozesseffizienzsteigerungen entwickeln lassen. Moderierte Unternehmenstische zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch rundeten die Tagung ab.

Zusammenfassend waren alle der Meinung, dass die digitale Transformation erhebliche Chancen für kleine und mittlere Unternehmen bietet, diese aber bislang nur von wenigen Unternehmen genutzt werden. Dies spiegelt auch das Ergebnis unserer letzten Umfrage zum aktuellen Status von „Industrie 4.0“ in mittelständischen Unternehmen wider. Digitalisierung wird jedoch schon in naher Zukunft der Wettbewerbsfaktor in globalisierten Märkten sein. Klassische Optimierungsansätze werden immer mehr durch neue Geschäftsmodelle ersetzt.  Einig war man sich darin, dass die Digitale Transformation nur im TOP-DOWN-Ansatz funktioniert, also die Initiative dafür von der Unternehmensleitung angestoßen werden muss.

Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung die verdeutlichte, welche Chancen in der Digitalisierung für kleinere und mittlere Unternehmen zur Steigerung ihrer Ressourceneffizienz und damit letztendlich zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit stecken. Auf die Ergebnisse der Studie „Ressourceneffizienz durch die digitale Transformation der Industrie in KMU“ darf man jetzt schon gespannt sein.

imatech Energiemanagement | LED-Technik: wenn Lichtquellen zu Geldquellen werden.

Niederwinkling, November 2015

LED-BeleuchtungDer Einsatz  stromverbrauchender Technologien steigt in vielen Unternehmen stetig an. Dabei den Energieverbrauch zu senken, gehört zu den Herausforderungen der Zukunft. Unbestritten ist, dass sich dank hochmoderner LED-Lichttechnik heute aus 1 Watt Strom 100 Lumen Licht gewinnen lassen – das ist 10-mal mehr gegenüber einer herkömmlichen Glühlampe. Häufig lassen die Risiken eine etablierte, funktionierende Technologie durch eine neue zu ersetzen sowie hohe Investitionskosten Unternehmen vor einer Umstellung zurückschrecken. Denn oft gilt der Grundsatz „Never change a running system“ – und rechnen muss es sich schließlich auch.

Ist es inzwischen vielleicht schon töricht, nicht doch einmal nachzurechnen? Denn jede durch eine LED-Lampe ersetzte Glühlampe spart bis zu 95% Energiekosten. Jede ausgetauschte Quecksilberdampflampe oder Leuchtstoffröhre bis zu 75%! Dieses enorme Einsparpotenzial garantiert, dass sich meistens die Investitionskosten für die Umrüstung auf LEDs innerhalb kürzester Zeit amortisieren. So rechnet sich bei einer durchschnittlichen Einschaltdauer von 8 Stunden pro Tag die Modernisierung bereits ab dem zweiten Jahr. Und bei einer Lebenszeit von über 50.000 Betriebsstunden sparen LEDs auch noch bis zu 80% an Wartungskosten.

Mit modernen LED-Steuerungen lassen sich jetzt auch Lichtstimmungen und Lichtfarben manuell einstellen und so je nach Arbeitsplatz das dafür geeignete Licht erzeugen. Dies sorgt für mehr Konzentration und ermüdungsfreieres Arbeiten.

Und wer die Investitionskosten scheut: bei vielen Energiedienstleistern können Unternehmen Licht auch mieten oder pachten. Energiedienstleister übernehmen mittlerweile im Komplettpaket Planung, Bau, Garantie und Wartung. Als Kunde zahlt man einen monatlichen Festpreis und hat auf diese Weise modernste Lichttechnologie schnell und kostengünstig ins Unternehmen gebracht.

Ob sich LED-Technik für Ihr Unternehmen lohnt, können Sie einfach von uns nachrechnen lassen. Unsere Energiemanager prüfen unabhängig, neutral und sorgfältig für Sie die Wirtschaftlichkeit einer solchen Umstellung.

Rufen Sie uns an: +49 (0)9962 200280 oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2014

Mit Rohstoff- und Materialeffizienz können Unternehmen zweifach gewinnen.

Durch effiziente Nutzung von Rohstoffen und Material sparen Unternehmen durchschnittlich 200.000 Euro pro Jahr, wie die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Beratungen in KMU zeigen. „Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2014“ weiterlesen

Materialeffizienz – (k)ein Thema für kleine und mittlere Betriebe?

Materialeffizienzsteigerungen führen in der Produktion dazu, dass die gleiche Menge an Gütern mit einem geringeren Materialverbrauch hergestellt werden kann – und dies kann sich, realistisch betrachtet, für viele Betriebe tatsächlich zu einer Goldgrube entwickeln. Untersuchungen beweisen eindeutig, dass Betriebe des verarbeitenden Gewerbes im Mittel 7 Prozent ihres Materialverbrauchs in der Produktion einsparen können. Gesamtvolkswirtschaftlich gesehen ein enormes Potenzial von insgesamt mehr als 48 Mrd. Euro pro Jahr – positive Effekte auf Natur und Umwelt gar nicht berücksichtigt.

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Abb.: Beispiele für Materialverluste aus unseren Materialeffizienzprojekten

Eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung zeigte, dass nur 12 Prozent der großen Betriebe mit 250 oder mehr Beschäftigten keine Möglichkeiten sehen ihren Materialverbrauch zu senken. Für kleine und mittler Betriebe dagegen ist das Thema Materialeffizienz nicht prioritär, da sie dort keine Einsparmöglichkeiten in ihrer Produktion erkennen können*). Dabei ist es diesen Unternehmen oft gar nicht bewusst, dass auch sie signifikante Einsparungen beim Materialverbrauch erzielen können, weil in den meisten produzierenden Betrieben der Materialkostenanteil weit mehr als 40 Prozent beträgt.

Es gibt viele Möglichkeiten die Materialeffizienz in produzierenden Betrieben zu steigern. Daher kommen auch fast 40 Prozent der befragten Mittelstandsbetriebe zu der Einschätzung, dass in ihrer Produktion ein Materialeinsparpotenzial von mehr als 5 Prozent realisierbar wäre. Intransparente Kostenstrukturen bei Roh-, Betriebs- und Hilfsstoffen und geringe Personalkapazitäten hindern sie jedoch daran Materialeinsparungsprojekte zu beginnen.

Aus diesem Grund wurden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) die go-effizient-Innovationsgutscheine ins Leben gerufen. Mit attraktiven nicht rückzahlbaren Zuschüssen sollen damit KMU‘s dabei unterstützt werden mit Hilfe qualifizierter externer Beratung ihre Rohstoff- und Materialeffizienz zu steigern. Die Innovationsgutscheine decken 50 Prozent der Ausgaben für externe Beratungsleistungen ab. Der Wert des Gutscheins beträgt für eine Potenzialanalyse bis zu 17.000 Euro und für eine anschließende Vertiefungsberatung bis zu 80.000 Euro abzüglich des Gutscheinwertes der Potenzialanalyse. Um die Qualität der Beratung sicherzustellen dürfen diese Projekte nur durch vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie autorisierte Beratungsunternehmen durchgeführt werden.

Dass Einsparungen auch in kleinen und mittleren Unternehmen möglich sind, beweist die Vielzahl unserer Projekte. Als vom Bundeswirtschaftsministerium für go-effizient-Projekte autorisiertes Beratungsunternehmen haben wir mit unserem hochqualifizierten Expertenteam vielen kleinen und mittleren Unternehmen dabei geholfen jährlich im Schnitt über 60.000 EUR an Materialkosten einzusparen – die dabei als Nebeneffekte erzielten Produktivitätssteigerungen gar nicht berücksichtigt. „Nicht die investitionsintensiven Maßnahmen sind es, die im ersten Schritt zu schnellen Erfolgen führen, sondern eher die organisatorischen Maßnahmen, die aber nur zusammen mit den Mitarbeitern durchgeführt und umgesetzt werden können“, berichtet Heinz Nemetz als erfahrener Materialeffizienzberater von den imatech Materialeffizienzprojekten.

Unsere kostenlosen Service-Leistungen für Sie:

  • Vorabanalyse über Einsparpotenziale und Prüfung der Fördervoraussetzung
  • Abwicklung des Gutscheinverfahrens
  • Erstellung der Vorhabensbeschreibung

Gerne zeigen wir Ihnen Projektbeispiele über unsere erzielten Erfolge in einem kostenlosen und unverbindlichen Gespräch bei Ihnen. Rufen Sie uns an um einen termin zu vereinbaren: 09962 200 280. Oder fordern Sie von uns dazu den  Informationsflyer oder den kostenlosen Materialeffizienzselbstcheck an, den wir gerne für Sie auswerten.

Weitere Infos zu den go-effizient-Innovationsgutscheinen auch unter:
http://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-Inno/go-effizient/go-effizient.html;jsessionid=B7703063C5B51C51C589A6AF4EBE2E51

 

*) Quelle: Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung, Mitteilungen aus der ISI-Erhebung, Jan 2012, Ausgabe 59

Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2014

Innovative Lösungen aus der Praxis gesucht

 

 

 

 

 

 

„Eine  nachhaltige und  sichere  Rohstoffversorgung wird eine der bedeutendsten Herausforderungen der kommenden Jahre für den Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit in der deutschen Wirtschaft sein. Themen wie Material- und Energieeffizienz  sind daher ein wichtiger Bestandteil unseres Handelns“,  so Dr. Hans Schultes, Geschäftsführer der imatech gmbh in Niederwinkling.

Auch in diesem Jahr Deshalb zeichnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) herausragende Beispiele rohstoff- und materialeffizienter Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen sowie anwendungsorientierte Forschungsergebnisse mit dem Rohstoffeffizienzpreis aus. Unter fachlicher Leitung der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) werden vier mittelständische Unternehmen sowie eine Forschungseinrichtung mit jeweils 10.000 Euro Preisgeld prämiert. Besonders innovative Lösungen im Produktionsverfahren, im Produktdesign und bei Dienstleistungen haben in diesem Wettbewerb ausgezeichnete Chancen.

Bewerben können sich Unternehmen mit bis zu 1000 Mitarbeiterninnen und Mitarbeitern sowie wissenschaftliche Forschungsinstitute noch bis zum 23 September 2014 bei der

Deutsche Rohstoffagentur (DERA)
in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
Wilhelmstraße 25 – 30 | 13593 Berlin-Spandau | E-Mail: dera@bgr.de

Die Preisträger des Rohstoffeffizienz-Preises werden im Rahmen der Fachkonferenz „Rohstoffe effizient nutzen – erfolgreich am Markt“ im Dezember 2014 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ausgezeichnet.

 

Markus Bschick referiert auf der Industrial GreenTec zum Thema DIN EN ISO 50001

Neben der Materialeffizienz ist das Thema Energiemanagement die zentrale Herausforderung für Unternehmen mit energieintensiver Produktion. Gerade im Hinblick auf die vom Bundestag neu verabschiedete Änderung der EEG-Umlage sind Energiemanagementsysteme wie beispielsweise DIN ISO EN 50001 eine Voraussetzung, um Abgaben auf den Energieverbrauch zu beschränken. „Vielen Unternehmen ist es noch nicht bewusst, mit welchen Maßnahmen und Herausforderungen während einer Zertifizierung zu rechnen sind. Unser Ziel ist es, Unternehmen auf diese Themen zu sensibilisieren und praktische Tipps zur Umsetzung zu geben“, so Markus Bschick in der Warm-Up Phase des imatech Thementages „Energieeffizienz richtig umsetzen“. Das Thema Energiemanagement wird für die Nachhaltigkeitsforderungen starker Zukunftsmärkte eine zentrale Rolle spielen. Im Bereich des effizienten Ressourceneinsatzes setzen unsere Klienten heute schon auf den Qualitätsstandards DIN EN ISO 50001. Unserer Empfehlung zufolge lassen sich mit dieser intelligenten Systemlösung bis zu 30 Prozent an Kostenersparnis kurzfristig realisieren. Langfristig können sogar von bis zu 60 Prozent erreicht werden. Wir bedanken uns bei Herrn Bschick für seinen engagierten Einsatz und seine praxisnahen Ausführungen“ (Magdalena Szarek, Marketingleitung).

Hannover Messe 2014

Marc Hartwig, Markus Bschick, Magdalena Szarek und Dr. Hans Schultes im Abschlussgespräch