imatech wieder Aussteller auf dem Branchentreff am 13. Oktober 2017

Niederwinkling, 04. Oktober 2017

Branchentreff als Kontaktplattform von und für Hersteller und Dienstleister im Bereich Mechatronik, Automation und Kunststoff eine Erfolgsgeschichte – diesmal im Foyer des Technologiecampus in Cham am 13. Oktober 2017.

Branchentreff Niederbayern Oberpfalz

Der regionale Branchentreff von und für Hersteller und Dienstleister im Bereich Automation, Mechatronik und Kunststoff organisiert von den IHK‘s und dem Cluster Mechatronik ist mittlerweile wegen seines Erfolges eine feste Größe in der Region Niederbayern und Oberpfalz: weit über 300 Unternehmen haben daran schon teilgenommen. Am 13. Oktober findet der nächste Branchentreff am Technologiecampus in Cham statt – und die imatech gmbh aus Niederwinkling ist auch wieder als Aussteller mit dabei.

Besuchen Sie uns in der Ausstellung. Bei uns erhalten Sie aktuelle Informationen zu Themen des Lean Engineerings, der Digitalen Analytik und der Digitalen Systemintegration. Life präsentieren wir Ihnen, wie Sie mit Simulationsmodellen Planungsrisiken minimieren können, wie Sie Wertströme mit unserer Software „Value Stream Designer“ digitalisieren und konkurrierende Wertströme dynamisch analysieren können oder welche Möglichkeiten Ihnen das ERP- und MES-System der Fauser AG in der Produktionsplanung bietet. Und auch über unsere nächsten Seminare zu Wertstrom, 5S und SMED können Sie sich persönlich ein Bild machen.

Anmelden können Sie sich für den Branchentreff bei:
michael.zankl@bezirk-oberpfalz.de

Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch bei uns am 13. Oktober.

Sie können aber auch jetzt schon einen Gesprächstermin mit uns unter dialog@imatech.de oder Tel. 09962 200 280 vereinbaren.

Dr. Hans Schultes präsentiert beim 5. Innovationskreis des Technologie Campus Cham die Ergebnisse der imatech Umfrage zum Stand der Digitalisierung.

Cham, 12. September 2017

„Einsatz von ERP-/ME-Systemen im Mittelstand im Zeitalter des digitalen Wandels“ – Thema des 5. Innovationskreises am Technologie Campus Cham (TCC) der technischen Hochchule Deggendorf.

Der Technologie Campus Cham in der Oberpfalz ist ein Institut der Technischen Hochschule Deggendorf um wissenschaftliche Forschung und wirtschaftliche Anwendung zu verbinden. Schon zum fünften Mal lud der dortige Netzwerkmanager Michael Zankl Vertreter aus ostbayerischen Unternehmen zu den regelmäßig stattfindenden Innovationsgesprächen nach Cham ein, um sich über aktuelle Entwicklungen im industriellen Umfeld auszutauschen. Diesmal zum Thema „Einsatz von ERP/ME-Systemen bei mittelständischen Betrieben im Zeitalter des digitalen Wandels. Zahlreiche interessierte Unternehmen aus der Oberpfalz und Niederbayern folgten seiner Einladung und konnten in der Veranstaltung nicht nur interessante Informationen zum Thema „ERP-Einsatz im Mittelstand“ sammeln, sondern sich auch über die eigenen Erfahrungen in der Einführung oder dem Einsatz von ERP- und ME-Systemen austauschen.

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Nach der Begrüßung  der Teilnehmer und der eingeladenen Referenten aus Industrie, Beratung und Lehre führte der Netzwerkmanager Michael Zankl als Moderator durch die Veranstaltung und fragte einleitend die Teilnehmer welche ERP-Systeme sie denn im Einsatz haben, ob sie mit dem System zufrieden wären und ob eine Systemerweiterung geplant sei.  

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Die Antworten spiegelten im Wesentlichen die Ergebnisse einer Statusumfrage zum Stand der Digitalisierung in produzierenden Unternehmen wider, die die imatech gmbh im Herbst letzten Jahres bei über 5000 Unternehmen in Deutschland und Österreich durchgeführt hat. Dr. Hans Schultes, Geschäftsführer der imatech gmbh, präsentierte den Teilnehmern die Ergebnisse. Sein Fazit: „In digitalen Systemlösungen spielen ERP-Systeme eine wichtige Rolle, da sie die Datendrehscheibe für alle betrieblichen Prozesse sind. Jedes Unternehmen muss sich vor der Einführung eines ERP-Systems darüber im Klaren sein, welche Ziele es damit erreichen will, in welchen Funktionsbereichen eine Einführung Sinn macht und ob die ausgewählte ERP-Lösung auch für das eigene Unternehmen geeignet ist. ERP-Systeme können aber nur dann effizient eingesetzt werden, wenn die Prozesse standardisiert sind und transparent ablaufen“. Dr. Schultes schloss seinen Vortrag mit einer Voraussage für die zukünftige Entwicklung digitaler Systemlösungen: „Im Rahmen zunehmender Digitalisierung werden die bestehenden hierarchischen Systemstrukturen immer mehr aufgelöst und ERP- und MES-Funktionalitäten miteinander verschmelzen“.

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Die ausführlichen Ergebnisse der imatech-Statusumfrage finden Sie hier:
Statusumfrage Digitalisierung Mittelstand.

Ziel der Unternehmen für die Einführung von ERP-Systemen ist immer eine damit erwartete Effizienzsteigerung in den innerbetrieblichen Abläufen. Dies konnte auch bei den meisten Unternehmen mit der Einführung eines ERP-Systems erreicht werden, zeigte das Ergebnis der imatech Statusumfrage. Bei den 17% der Unternehmen, die keine Effizienzsteigerung erzielen konnten, wurden Fehler bei der Systemplanung und -auswahl gemacht. Damit dies nicht passiert, ist das Auswahlverfahren vor der Einführung eines ERP- oder ME- Systems von enormer Bedeutung.
In einem Praxisbericht erläuterte deshalb Herr Josef Hofmann, Technischer Leiter der RKT Rodinger Kunststoff-Technik GmbH, in seinem Vortrag, welche Auswahlverfahren bei der RKT zur erfolgreichen Implementierung des MES-Systems „Job Dispo“ der FAUSER AG  im Werkzeugbau angewandt wurden. Seine Empfehlung an die Zuhörer: „Durchführung einer paarweisen Nutzwertanalyse für die unterschiedlichen Anbieter und die Systemeinführung systematisch betreuen und begleiten.“

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Der darauffolgende Vortrag von Herrn Prof. Dr. Stettmer von der Technischen Hochschule Deggendorf befasste sich mit der Optimierung von ERP-Anwendungen. Sein Fazit: „Um ERP-Systeme optimal einzusetzen braucht man transparente Prozesse. Der Fluss von Material und Information muss klaren Regeln folgen. Ziel ist ein kontinuierlicher Materialfluss mit kurzen Durchlaufzeiten, ohne Stau, wie die grüne Welle im Straßenverkehr“.

„Neben einem strukturierten Auswahlverfahren ist auch ein strukturiertes Projektmanagement für eine erfolgreiche ERP-Implementierung von immenser Bedeutung“, war das zentrale Thema des letzten Vortrags von Herrn Stefan Berlinger von der Triacos Consulting & Engineering GmbH. „Fachliche und methodische Kompetenz alleine reichen nicht aus, vielmehr sind im Projektmanagement Verantwortung und Werte wichtige Säulen um erfolgreich ERP-Systemeinführungen zu managen“, so der Tenor von Herrn Berlinger. Was unter Verantwortung und Werten zu verstehen ist, wurde im weiteren Verlauf des Vortrags näher beleuchtet.

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Am Ende der Veranstaltung bedankte sich der Moderator des Innovationskreises sowohl bei den Teilnehmern wie auch bei den Referenten für die anregenden Beiträge und Diskussionen und verwies dabei schon auf den nächsten Innovationskreis Ende des Jahres sowie auf den am 13. Oktober am TCC stattfindenden Branchentreff, auf dem sich Unternehmen der Region präsentieren und vernetzen können.

Informationen zum 6. Innovationskreis am Technologie Campus Cham sowie zum Branchentreff am 13. Oktober erhalten Sie unter der Kontaktadresse:

Michael Zankl
Technologie- und Netzwerkmanager
Technologie Centrum Cam
Badstrasse 21
93413 Cham
Tel.: 09971 996 73-42
E-Mail michael.zankl@bezirk-oberpfalz.de

 

IHK Branchentreff in Passau wieder ein voller Erfolg

Passau, 01. Juni 2017

imatech präsentiert auf dem grenzüberschreitenden Innovationsforum bei der IHK in Passau sein neues Industrieberatungskonzept.

Schon zum vierten Mal fand am Donnerstag, 01. Juni der bei regionalen Mittelstandsunternehmen sehr gut angenommene Branchentreff der IHK Niederbayern statt.  Der Branchentreff ist die Plattform von und für Unternehmen aus der Automation, der Mechatronik und Kunststoffindustrie. Diesmal wurde der Branchentreff als grenzüberschreitendes Innovationsforum für Hersteller, Zulieferer und Dienstleister aus den Regionen Bayern, Oberösterreich und Böhmen organisiert. Verbunden wurde die, trotz sommerlicher Temperaturen und dem bevorstehenden Pfingstwochenende, wieder sehr gut besuchte Veranstaltung mit der jährlichen Verleihung des Cross Border Awards 2017.

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Über 50 Aussteller aus unterschiedlichsten Branchen waren auch diesmal wieder beim Branchentreff an der IHK in Passau vertreten. Bei der imatech gmbh konnten sich die zahlreichen interessierten Besucher über das neue Industrieberatungskonzept der imatech gmbh informieren. Um die Mittelstandsunternehmen bei den Herausforderungen der Digitalisierung nachhaltig unterstützen zu können, hat die imatech gmbh ein 3-Säulenkonzept entwickelt: „Lean Production & Logistics“, „Digital Analytics“ und „Digital System Development“. Das Konzept beinhaltet klassische Lean Management Umsetzungen und Trainngs, digitale Analysemethoden von der digitalen Wertstromanalyse über vorausschauende dynamische Simulation von Materialflüssen bis hin zu „BIG DATA“-Auswertungen. ERP- und MES-Implementierungen zur optimalen Produktions- und Auftragssteuerung runden das Leistungsportfolio der imatech gmbh ab. Zu allen Themen wurden Beispiele aus den bereits erfolgreich umgesetzten Projekten präsentiert. „Unser Konzept beinhaltet: Wir verbinden Alt-Bewährtes mit neuen Technologien. Denn funktionierende Standardabläufe auf Basis eines gelebten Lean Managements sind die Voraussetzung für eine gewinnbringende und erfolgreiche digitale Vernetzung“, erklärt Dr. Hans Schultes, Geschäftsführer der imatech gmbh den Gesprächspartnern auf dem Branchentreff.

Weitere Informationen zur Verleihung des Cross Border Awards 2017 finden Sie hier.

Stand der Digitalisierung im Mittelstand

Niederwinkling, Dezember 2016

ERGEBNIS UNSERER UNTERNEHMENSUMFRAGE IM HERBST 2016.

Unsere Umfrage bei über 5.000 angeschriebenen mittelständischen produzierenden Unternehmen in Deutschland und Österreich sollte den aktuellen Status der für die „4. Industrielle Revolution“ unabdingbar notwendigen ERP-Systeme ermitteln. Darüber hinaus wurden die Firmen auch zu den Themen der Digitalisierung wie „MES-Systeme“ und „Big-Data-Analytics“ befragt. Abschließend wollten wir dann auch noch wissen, ob und welche Verbesserungspotentiale in den befragten Unternehmen aktuell gesehen werden. Befragt wurden Unternehmen von 10 bis mehr als 1000 Mitarbeitern.

Bewusstsein für die Notwendigkeit der „Digitalisierung“

In großen Mittelstandsbetrieben stößt das Thema Digitalisierung im Zusammenhang mit dem Schlagwort „Industrie    4.0“ derzeit noch auf weitaus größeres Interesse, als bei den Unternehmen mit bis zu 200 Mitarbeitern.

Einsatz von ERP-Systemen

Mehr als 90% der Unternehmen die uns geantwortet haben, setzen bereits ein ERP-System (Warenwirtschaftssystem) ein. Der überwiegende Teil der Befragten ist mit seinem ERP-System zufrieden oder sehr zufrieden.  Trotzdem werden von nahezu allen Unternehmen, die geantwortet haben, auch Probleme genannt. Die Themen „kein vollständig integriertes System“ und „Schnittstellenprobleme“, wurden dabei überwiegend angeführt. Rund 2/3 der Befragten haben ihr ERP-System bisher überprüft oder überprüfen lassen. In Österreich ergibt sich in etwa das gleich Bild wie in Deutschland.

Einsatz MES-Systeme

Ein MES (Manufacturing Execution System) ist das digitale Bindeglied zwischen dem ERP-System und den produzierenden Anlagen im „Shop Floor“. Ein MES ist dann sinnvoll und erforderlich, wenn zunehmend schnellere Reaktionszeiten auf Änderungen im „Shop Floor“ deutlich kürzere Planzyklen erfordern. ERP-Systeme können diese Anforderungen meist nicht mehr erfüllen.
Unsere Umfrage ergab, dass insgesamt etwas mehr als 30% der befragten Unternehmen bereits ein MES-System einsetzen, in Österreich sind es sogar 40%. Von den Unternehmen, die angaben, noch kein MES-System zu haben, wollten in der nächsten Zeit in Deutschland 18% und in Österreich 10% ein solches System einführen. Der Markt ist, im Gegensatz zu den ERP-Systemen, sehr heterogen und die Vielzahl und Vielfalt der angebotenen Lösungen ist kaum überschaubar. So hat, wie es in unserer Umfrage bestätigt wurde, nahezu jedes Unternehmen seinen eigenen Lösungsansatz.

Bewusstsein „INDUSTRIE4.0“ und  Einsatz „BIG DATA Analytics“

Einer überwiegenden Mehrheit war das Thema „Industrie 4.0“ zwar bekannt, aber intensiv oder sehr intensiv damit beschäftigt haben sich bisher nur knapp 22% der Befragten.
Bei „BIG DATA Analytics“, das Sammeln und Auswerten von großen Mengen an Rohdaten, stecken die meisten Unternehmen noch in den Startschuhen. Nur knapp 14% der befragten Unternehmen gaben an, bereits „Big Data Analytics“ zur Datenauswertung angewendet zu haben. Jedoch wollten fast 45% der Befragten mehr über das Thema wissen. Überraschend war, dass auch schon kleinere und mittlere Unternehmen diese Analysesystematik anwenden.

Optimierungspotenziale

Für die meisten Unternehmen ist es derzeit immer noch schwierig den Nutzen von „Industrie 4.0“ einzuschätzen. So fragten wir abschließend, welche Optimierungspotenziale nach Einschätzung der Befragten in deren Unternehmen gesehen werden. Neben den klassischen Themen wie „Produktivität“, „Lagerbestände“, „Durchlaufzeiten“ oder „Liefertermintreue“ wurden auch Themen genannt, die nur mit einer gut ausgestatteten Vernetzung der Anlagen und der Planungssysteme wie ERP und MES gelöst werden können. Aber auch die bekannten und stets relevanten Themen um Kosten zu senken und eine genauere Planung zu erzielen wurden aufgeführt.

Unser Fazit

„Industrie 4.0“ und seine Möglichkeiten werden immer bekannter und die Anwendungen in diesen Bereichen werden immer stärker angenommen. Die umfassende Vernetzung und der Umgang mit enormen Datenmengen werden in der nahen Zukunft als Kernaufgabe gesehen und auch kleinere und mittlere Unternehmen werden sich den umfassenden Neuerungen anpassen müssen. Abschließend lässt sich jedoch sagen, dass, wie unsere Umfrage zeigt, die mittelständischen Firmen in Deutschland und Österreich auf einem guten Weg sind, ihre Produktionen und Geschäftsmodelle digitalisiert zu optimieren. Da es aber für viele Unternehmen derzeit immer noch schwierig ist, den Nutzen von „Industrie 4.0“ konkret zu erkennen, erscheint es sinnvoll, anhand von individuellen Beispielrechnungen die Bereiche aufzuzeigen, wo sich die Umsetzung lohnt um insgesamt der Frage nach der Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen gerecht zu werden.

Gerne senden wir Ihnen den ausführlichen Ergebnisbericht mit allen Grafiken und Kommentaren zu. Sie können den Bericht hier anfordern:

imatech BERATUNG | ERP-Planung 4.0

Niederwinkling, August 2016

Zusammenwachsen von ERP und MES ebnen den Weg in Richtung Industrie 4.0

Aachener ERP-Tage an der RWTH Aachen zeigten wie Industrie 4.0 wirklich funktionieren kann.

Das Schlagwort „Industrie 4.0“ ist derzeit aus dem Kontext der betrieblichen IT-Systeme nicht mehr wegzudenken. Aber es herrscht nach wie vor Verwirrung darüber, wie die vierte industrielle Revolution denn nun wirklich realisiert werden kann. Für viele Unternehmen stellen sich Fragen wie: „Wie gut sind wir aufgestellt für die Digitalisierung?“, „Wie kann ich in meinem Unternehmen den digitalen Wandel schaffen?“ oder „Was genau ist zu tun?“.

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