Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2014

Mit Rohstoff- und Materialeffizienz können Unternehmen zweifach gewinnen.

Durch effiziente Nutzung von Rohstoffen und Material sparen Unternehmen durchschnittlich 200.000 Euro pro Jahr, wie die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Beratungen in KMU zeigen. „Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2014“ weiterlesen

Materialeffizienz – (k)ein Thema für kleine und mittlere Betriebe?

Materialeffizienzsteigerungen führen in der Produktion dazu, dass die gleiche Menge an Gütern mit einem geringeren Materialverbrauch hergestellt werden kann – und dies kann sich, realistisch betrachtet, für viele Betriebe tatsächlich zu einer Goldgrube entwickeln. Untersuchungen beweisen eindeutig, dass Betriebe des verarbeitenden Gewerbes im Mittel 7 Prozent ihres Materialverbrauchs in der Produktion einsparen können. Gesamtvolkswirtschaftlich gesehen ein enormes Potenzial von insgesamt mehr als 48 Mrd. Euro pro Jahr – positive Effekte auf Natur und Umwelt gar nicht berücksichtigt.

Ausschussverluste Transportverluste Angussverluste Montageabfall
Abb.: Beispiele für Materialverluste aus unseren Materialeffizienzprojekten

Eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung zeigte, dass nur 12 Prozent der großen Betriebe mit 250 oder mehr Beschäftigten keine Möglichkeiten sehen ihren Materialverbrauch zu senken. Für kleine und mittler Betriebe dagegen ist das Thema Materialeffizienz nicht prioritär, da sie dort keine Einsparmöglichkeiten in ihrer Produktion erkennen können*). Dabei ist es diesen Unternehmen oft gar nicht bewusst, dass auch sie signifikante Einsparungen beim Materialverbrauch erzielen können, weil in den meisten produzierenden Betrieben der Materialkostenanteil weit mehr als 40 Prozent beträgt.

Es gibt viele Möglichkeiten die Materialeffizienz in produzierenden Betrieben zu steigern. Daher kommen auch fast 40 Prozent der befragten Mittelstandsbetriebe zu der Einschätzung, dass in ihrer Produktion ein Materialeinsparpotenzial von mehr als 5 Prozent realisierbar wäre. Intransparente Kostenstrukturen bei Roh-, Betriebs- und Hilfsstoffen und geringe Personalkapazitäten hindern sie jedoch daran Materialeinsparungsprojekte zu beginnen.

Aus diesem Grund wurden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) die go-effizient-Innovationsgutscheine ins Leben gerufen. Mit attraktiven nicht rückzahlbaren Zuschüssen sollen damit KMU‘s dabei unterstützt werden mit Hilfe qualifizierter externer Beratung ihre Rohstoff- und Materialeffizienz zu steigern. Die Innovationsgutscheine decken 50 Prozent der Ausgaben für externe Beratungsleistungen ab. Der Wert des Gutscheins beträgt für eine Potenzialanalyse bis zu 17.000 Euro und für eine anschließende Vertiefungsberatung bis zu 80.000 Euro abzüglich des Gutscheinwertes der Potenzialanalyse. Um die Qualität der Beratung sicherzustellen dürfen diese Projekte nur durch vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie autorisierte Beratungsunternehmen durchgeführt werden.

Dass Einsparungen auch in kleinen und mittleren Unternehmen möglich sind, beweist die Vielzahl unserer Projekte. Als vom Bundeswirtschaftsministerium für go-effizient-Projekte autorisiertes Beratungsunternehmen haben wir mit unserem hochqualifizierten Expertenteam vielen kleinen und mittleren Unternehmen dabei geholfen jährlich im Schnitt über 60.000 EUR an Materialkosten einzusparen – die dabei als Nebeneffekte erzielten Produktivitätssteigerungen gar nicht berücksichtigt. „Nicht die investitionsintensiven Maßnahmen sind es, die im ersten Schritt zu schnellen Erfolgen führen, sondern eher die organisatorischen Maßnahmen, die aber nur zusammen mit den Mitarbeitern durchgeführt und umgesetzt werden können“, berichtet Heinz Nemetz als erfahrener Materialeffizienzberater von den imatech Materialeffizienzprojekten.

Unsere kostenlosen Service-Leistungen für Sie:

  • Vorabanalyse über Einsparpotenziale und Prüfung der Fördervoraussetzung
  • Abwicklung des Gutscheinverfahrens
  • Erstellung der Vorhabensbeschreibung

Gerne zeigen wir Ihnen Projektbeispiele über unsere erzielten Erfolge in einem kostenlosen und unverbindlichen Gespräch bei Ihnen. Rufen Sie uns an um einen termin zu vereinbaren: 09962 200 280. Oder fordern Sie von uns dazu den  Informationsflyer oder den kostenlosen Materialeffizienzselbstcheck an, den wir gerne für Sie auswerten.

Weitere Infos zu den go-effizient-Innovationsgutscheinen auch unter:
http://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-Inno/go-effizient/go-effizient.html;jsessionid=B7703063C5B51C51C589A6AF4EBE2E51

 

*) Quelle: Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung, Mitteilungen aus der ISI-Erhebung, Jan 2012, Ausgabe 59

Lean Management | Handlungsbedarf für Kontinuierliche Verbesserung (KVP) durch steigende Lohnnebenkosten

Laut VDI Nachrichten (Ausgabe 01.08.2014, Nr. 31/32) legten die Arbeitskosten in Deutschland derzeit ordentlich zu. Dem Bericht nach stiegen die Kosten für jede Arbeitsstunde von 2008 bis zum Jahr 2012 um 9,3 % auf durchschnittlich 30,70 Euro. Größte Kostentreiber waren dabei laut Statistischem Bundesamt die Lohnnebenkosten, während die Löhne insgesamt langsamer zulegten. „Lean Management | Handlungsbedarf für Kontinuierliche Verbesserung (KVP) durch steigende Lohnnebenkosten“ weiterlesen

imatech ENERGIEMANAGEMENT | Ludwig Schierer Flexible Fertigungstechnik GmbH schließt Energiemanagementaudit erfolgreich ab.

Die Ludwig Schierer Flexible Fertigungstechnik GmbH in Bad Kötzting hat ihr erstes Energiemanagementaudit im vereinfachten Verfahren nach SpaEfV, Anlage 2 mit Bravur und ohne Abweichungen gemeistert.

Im malerischen Bad Kötzting produziert die Ludwig Schierer Flexible Fertigungstechnik GmbH in zwei Werken auf insgesamt über 10.000 qm Fläche Gehäuse, Bauteile und Komplettlösungen aus Stahl, Edelstahl und Aluminium. 140 Mitarbeiter stanzen, fräsen, schneiden, biegen, schweißen, pressen, entgraten, lackieren, beschichten und montieren an über 75 teils hoch automatisierten Maschinen und Anlagen. Der Geschäftsführer, Dipl. Ing. Univ. Bernhard Schierer war schon immer bestrebt, in der Fertigung auch möglichst energieeffizient zu produzieren und arbeitet ständig an Maßnahmen um den wertvollen Rohstoff Energie in den Produktionshallen und Büroräumen einzusparen. So installierte er zum Beispiel bereits schon vor Jahren ein System um die Abwärme der Kompressoren zum Heizen zu nutzen.

Mit der Gesetzesänderung aus dem Jahr 2013 gewährt die Bundesregierung den Spitzenausgleich im Rahmen der Strom- und Energiesteuer nur noch, wenn Unternehmen bis zum Jahr 2015 ein wirksames Energiemanagementsystem einführen und ab 2015 auch betreiben. Herr Bernhard Schierer begann als einer der ersten das System für den Standort in Bad Kötzting umzusetzen und holte sich dazu professionelle Unterstützung durch die imatech gmbh aus Niederwinkling. Da es sich bei der Ludwig Schierer Flexible Fertigungstechnik GmbH um ein Mittelstandsunternehmen handelt, das den KMU-Vorschriften entspricht, genügt das vereinfachte Verfahren nach SpaEfV, Anlage 2.

Im letzten Jahr musste dazu im ersten Schritt die Geschäftsleitung eine Erklärung über die Einführung des Energiemanagementsystems abgeben und einen Energiebeauftragten benennen. Weiterhin waren alle Energieträger, wie zum Beispiel Strom, Gas oder Heizöl, in Verbrauch und Kosten über einen zusammenhängenden Zeitraum von einem Jahr zu erfassen. In diesem Jahr mussten im zweiten Schritt die wesentlichen Energieverbraucher aufgenommen, deren Energieverbrauch bestimmt und mit dem Gesamtenergieverbrauch abgeglichen werden. Die erhobenen Daten sind dann von einem unabhängigen Auditor in einem Audit vor Ort zu überprüfen. Die Ermittlung der Daten war die Aufgabe des Energiebeauftragten, Herrn Bauer, der seine Aufgabe mit Unterstützung des Energieberaters der imatech, Herrn Bschick, hervorragend meisterte.

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Bild: v.l.n.r.: Herr Bauer, Energiebeauftragter der Ludwig Schierer Flexible Fertigungstechnik GmbH, Herr Bschick, Energieberater der imatech gmbh zusammen mit den Auditoren Herr Resch und Herr Pelzer von der PÜG bei der Datenprüfung im Rahmen des Energiemanagementaudits nach SpaEfV.

 Am 23.07.2014 war es dann soweit. Zusammen mit der Geschäftsführung und dem Energiebeauf-tragten der Ludwig Schierer Flexible Fertigungstechnik GmbH und den Energieberatern der imatech gmbh, führten Herr Claus-Dieter Resch von der PÜG, als leitender Auditor, und Herr Frank Pelzer das erste Energieaudit bei der Ludwig Schierer Flexible Fertigungstechnik GmbH durch. Nach dem Eröffnungsgespräch durch den Lead Auditor ging es gleich an die Erfassung der Formalien und die stichprobenartige Überprüfung der erhobenen Daten. Im anschließenden Betriebsrundgang machten sich die Auditoren ein Bild von den aufgeführten Hauptenergieverbrauchern.

In der Schlussbesprechung lobte der Lead Auditor, Herr Resch, die sehr gute Vorbereitung, Erfassung und Aufbereitung der Daten durch Herrn Bauer und Herrn Bschick. Insgesamt könne er keine Abweichungen zur Norm feststellen und deshalb wird er die Testaterteilung befürworten und in die Wege leiten. Herr Bernhard Schierer bedankte sich nochmals ausdrücklich für die gute Arbeit seines Energiebeauftragten, die Unterstützung durch die imatech gmbh und bei den beiden Auditoren. „Die formale Abwicklung für die Testaterteilung zur Gewährung des Spitzenausgleichs ist das eine. Aber damit wird noch keine Kilowattstunde Strom eingespart. Erst die Ableitung und Umsetzung von Maßnahmen führe zur Einsparung der kostbaren Ressource Energie und stärke das Unternehmen durch die Kostenreduzierung im globalen Wettbewerb“, so Bernhard Schierer bei der Verabschiedung der Auditoren.

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LEAN MANAGEMENT Werkzeuge| imatech wird LEANION Beratungspartner der UWS Business Solutions GmbH

LEANION – die PPS-Software mit dem Pull-Prinzip

Wir haben in unseren zahlreichen Projekten die Erfahrung gemacht, dass sich die Einführung eines schlanken Produktionssystems für unsere Kunden bisher immer gelohnt hat. Eine gewinnbringende Gestaltung schlanker Fertigungsprozesse ist heutzutage jedoch eng mit einer passenden IT-Unterstützung verknüpft. Die gängigen ERP- und PPS Software Systeme sind derzeit nicht in der Lage, bedarfsorientierte Lean Production (schlanke Produktion) Systeme ausreichend zu unterstützen. LEANION dagegen ist eine ganzheitliche Produktionsplanungs- und Steuerungssoftware für eine erfolgreiche Umsetzung einer Fertigungsplanung nach dem Lean Production (schlanke Produktion) Prinzip. LEANION unterstützt Potenzialanalysen bezüglich der Kanban-Fähigkeit, Fertigungsmodellierung nach dem PULL-Prinzip, die Planung der Produktions- und Warenkreisläufe, die Produktionssteuerung und das Controlling der Fertigung sowie die Nivellierung der Produktion.

LEANION PULL Prinzip

Bildquelle: http://www.leanion.de

„Wir waren lange auf der Suche nach einer geeigneten Softwarelösung welches die Prinzipien einer ziehenden Fertigung planerisch abbildet und unterstützt. Mit der LEANION Beratungspartnerschaft erweitern wir unser bestehendes Leistungsportfolio und damit die Beratungsqualität im Lean Management und erwarten uns auch Synergien mit unserem Analysewerkzeug im Wertstromdesign zur Maximierung der Wertschöpfung bei unseren Klienten. Die Integration eines Echtzeit-Ortungssystems, das zusammen mit dem Kompetenzzentrum PULL der Hochschule Landshut entwickelt wurde, in LEANION eröffnet ganz neue Wege der Produktionsplanung und Produktionssteuerung und zeugt von der Innovationsfähigkeit der UWS Business Solutions GmbH. Wir freuen uns sehr LEANION Beratungspartner zu sein und unsere Klienten damit noch besser mit zukunftsweisenden Lösungen unterstützen zu können“, resümierte Dr. Hans Schultes, Geschäftsführer der imatech gmbh bei der Unterzeichnung des Partnervertrages.

Im Jahr 2011 übernahm die UWS Business Solutions GmbH mit Sitz in Vallendar am Rhein und in Paderborn die Softwarelösung und entwickelte diese nochmals komplett neu. Die UWS Business Solutions GmbH wurde im Jahre 1990 gegründet und ist ein mittelständisches, unternehmergeführtes Beratungshaus. Der Anspruch der UWS Business Solutions GmbH ist es, Prozessabläufe, IT-Werkzeuge und Ihre Mitarbeiter in Einklang zu bringen, damit anstehende Aufgaben im Unternehmen zur Zufriedenheit der Kunden und in bester Qualität erledigt werden können. Mit den Geschäftsbereichen Organisationsberatung, Softwareentwicklung und Qualifizierung bietet die UWS Business Solutions GmbH Unterstützungstätigkeiten für Veränderungen in Unternehmen.

LEANION ist ein Produkt der Praxis und gehört zu den BEST OF 2012 der Initiative Mittelstand für innovative IT-Lösungen mit hohem Nutzwert in der Kategorie Industrie & Logistik. LEANION, die PPS-Software mit Pull-Prinzip, besteht aus 5 Modulen, die abhängig von der Branche, der aktuellen Fertigungsmethode und der Anzahl von Einzelprodukten zielgerichtet eingesetzt werden kann. LEANION lässt sich sowohl autark wie auch integriert nutzen. Dabei ist LEANION grundsätzlich mit allen gängigen ERP-Systemen kompatibel. Die Oberflächen der KANBAN-Boards sind für die Touchscreen-Bedienung sowie für den Einsatz diverser Scanner optimiert.

LEANION-Produktinformationen

imatech Beratung | Erfahrungsbericht: Vorteile geförderter Materialeffizienz – Projekte

Ein bewusster und effizienter Umgang mit Rohstoffen und Materialien übt einen positiven Einfluss aus – auf das einzelne Unternehmen ebenso wie auf Volkswirtschaft und auch auf Natur und Umwelt. Im Programm go-effizient spüren von der deutschen Materialeffizienzagentur (demea) autorisierte Berater Materialverluste bei Produkten, in der Produktion und der Intralogistik auf und schlagen Maßnahmen vor, die den Rohstoff- und Materialeinsatz verringern. Mit den BMWi – Innovationsgutscheinen „go-effizient“ können mittelständische Unternehmen einfach und schnell Ihre Rohstoff- und Materialeffizienz und damit Ihre Produktivität steigern. Die dafür anfallenden Kosten übernimmt zur Hälfte der Staat. Dadurch verschaffen sich die Unternehmen klare Wettbewerbsvorteile.

Materialeffizienz Projekte mit demea Förderung

Unsere Erfahrung aus über 20 durchgeführten Materialeffizienzprojekten gibt den BMWi-Innovationsgutscheinen recht. Die von der demea durchgeführte Auswertung von 1.000 Potenzialanalysen zeigt, dass Firmen pro Jahr rund 2 % ihres Umsatzes einsparen können. Das sind pro Unternehmen und Jahr durchschnittlich Materialkosten in Höhe von 150.000 Euro. Hinzukommen die Senkung von Verschwendungen in der Arbeit, Energie und Zeit. Hier können schon kleine Änderungen große Wirkung zeigen. Über 90 Prozent der Unternehmen, welche das Angebot zur Durchführung einer Potenzialanalyse bisher wahrgenommen haben, sind mit dem Ergebnis zufrieden bzw. sehr zufrieden.demea Logo für autorisierte Beratungsunternehmen für Materialeffizienzprojekte

„In unseren Projekten zur Steigerung der Materialeffizienz konnten wir im Schnitt schon bei der Potenzialanalyse jährliche Einsparungen zwischen 30.000 € und 100.000 € realisieren. Dabei sind es zunächst einmal nicht die investitionsintensiven Maßnahmen, die zu schnellen Erfolgen führen, sondern eher die organisatorischen Maßnahmen, die aber nur zusammen mit den Mitarbeitern durchgeführt und umgesetzt werden können.“, so der Materialeffizienzberater der imatech gmbh. „Deshalb richten wir zielgerichtet unsere Leistungen in den Projekten auch darauf ab, die Fähigkeiten der Mitarbeiter zu stärken, denn Kompetenzentwicklung sichert die individuelle Innovationsfähigkeit.“

Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2014

Innovative Lösungen aus der Praxis gesucht

 

 

 

 

 

 

„Eine  nachhaltige und  sichere  Rohstoffversorgung wird eine der bedeutendsten Herausforderungen der kommenden Jahre für den Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit in der deutschen Wirtschaft sein. Themen wie Material- und Energieeffizienz  sind daher ein wichtiger Bestandteil unseres Handelns“,  so Dr. Hans Schultes, Geschäftsführer der imatech gmbh in Niederwinkling.

Auch in diesem Jahr Deshalb zeichnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) herausragende Beispiele rohstoff- und materialeffizienter Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen sowie anwendungsorientierte Forschungsergebnisse mit dem Rohstoffeffizienzpreis aus. Unter fachlicher Leitung der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) werden vier mittelständische Unternehmen sowie eine Forschungseinrichtung mit jeweils 10.000 Euro Preisgeld prämiert. Besonders innovative Lösungen im Produktionsverfahren, im Produktdesign und bei Dienstleistungen haben in diesem Wettbewerb ausgezeichnete Chancen.

Bewerben können sich Unternehmen mit bis zu 1000 Mitarbeiterninnen und Mitarbeitern sowie wissenschaftliche Forschungsinstitute noch bis zum 23 September 2014 bei der

Deutsche Rohstoffagentur (DERA)
in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
Wilhelmstraße 25 – 30 | 13593 Berlin-Spandau | E-Mail: dera@bgr.de

Die Preisträger des Rohstoffeffizienz-Preises werden im Rahmen der Fachkonferenz „Rohstoffe effizient nutzen – erfolgreich am Markt“ im Dezember 2014 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ausgezeichnet.

 

Dr. Hans Schultes hält Vortrag über Materialeffizienz im Green Solutions Forum

Das Forum Green Solutions Center ist dieses Jahr erstmalig ins Leben gerufen worden. Es steht für nachhaltige Ressourceneffizienz und bot den diesjährigen Messebesuchern die Chance maßgeschneiderte Zukunftslösungen unterschiedlicher Industrien kennenzulernen. „Mehr als 40 Prozent der Unternehmenskosten in produzierenden Unternehmen ist der Materialkostenblock. Deshalb lohnt es sich hier besonders die darin enthaltenen Optimierungspotenziale auszuschöpfen. Mittelständischen Betrieben fehl es oft an Know-How und Ressourcen, die richtigen Maßnahmen konsequent umzusetzen. Deshalb gibt es von staatlicher Seite unterstützende Programme, die 50 Prozent der Beratungskosten abdecken und ihnen die Chance geben, Material und Kosten nachhaltig einzusparen.“ (Dr. Hans Schultes, Geschäftsführer und autorisierter demea Berater). Dazu präsentierte er heute in seinem Vortrag anschauliche Beispiele aus der täglichen Beratungspraxis der imatech.

Hannover Messe 2014

Dr. Hans Schultes referiert zum Thema Materialeffizienz Produktion und Logistik auf der Industrial GreenTech

Markus Bschick referiert auf der Industrial GreenTec zum Thema DIN EN ISO 50001

Neben der Materialeffizienz ist das Thema Energiemanagement die zentrale Herausforderung für Unternehmen mit energieintensiver Produktion. Gerade im Hinblick auf die vom Bundestag neu verabschiedete Änderung der EEG-Umlage sind Energiemanagementsysteme wie beispielsweise DIN ISO EN 50001 eine Voraussetzung, um Abgaben auf den Energieverbrauch zu beschränken. „Vielen Unternehmen ist es noch nicht bewusst, mit welchen Maßnahmen und Herausforderungen während einer Zertifizierung zu rechnen sind. Unser Ziel ist es, Unternehmen auf diese Themen zu sensibilisieren und praktische Tipps zur Umsetzung zu geben“, so Markus Bschick in der Warm-Up Phase des imatech Thementages „Energieeffizienz richtig umsetzen“. Das Thema Energiemanagement wird für die Nachhaltigkeitsforderungen starker Zukunftsmärkte eine zentrale Rolle spielen. Im Bereich des effizienten Ressourceneinsatzes setzen unsere Klienten heute schon auf den Qualitätsstandards DIN EN ISO 50001. Unserer Empfehlung zufolge lassen sich mit dieser intelligenten Systemlösung bis zu 30 Prozent an Kostenersparnis kurzfristig realisieren. Langfristig können sogar von bis zu 60 Prozent erreicht werden. Wir bedanken uns bei Herrn Bschick für seinen engagierten Einsatz und seine praxisnahen Ausführungen“ (Magdalena Szarek, Marketingleitung).

Hannover Messe 2014

Marc Hartwig, Markus Bschick, Magdalena Szarek und Dr. Hans Schultes im Abschlussgespräch

Dr. Matthias Künzel von der Deutschen Materialeffizienzagentur zu Gast bei der imatech Messepremiere

Unternehmen, die im Sinne einer „Green Production“ umweltschonende Produktionsprozesse realisieren wollen, um Ressourcen zu schonen und langfristig Kosten zu senken – standen heute im Mittelpunkt. imatech ist ein vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) autorisiertes Beratungsunternehmen zur Durchführung von geförderten Materialeffizienzprojekten. Direkte Informationen zu den möglichen Förderprogrammen erhielt der Deutsche Mittelstand heute auf der Hannover Messe vom Vertreter der Deutschen Materialeffizienzagentur (demea) höchst persönlich. Wie Dr. Matthias Künzel bei seinem Besuch auf dem Stand der imatech mitteilte, werden sich in Kürze die Durchführungsbestimmungen nochmals wesentlich vereinfachen. Damit soll das ressourcenschonende Wachstum verstärkt werden. “Herzlichen Dank für den Besuch und die konstruktive Unterstützung. Wir freuen uns auch weiterhin auf die gute Zusammenarbeit“, sagte Magdalena Szarek, Marketingleitung der imatech.

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Dr. Hans Schultes, Magdalena Szarek und Dr. Matthias Künzel im Gespräch auf der Hannover Messe