imatech BERATUNG | CHANCE INDUSTRIE 4.0

Herausforderungen des digitalen Wandels annehmen und Chancen gezielt nutzen.

„Industrie 4.0“ steht für die echtzeitfähige, intelligente, horizontale und vertikale Vernetzung von Menschen, Maschinen, Objekten und Informationssystemen zum dynamischen Management komplexer Systeme.

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imatech Energiemanagement | LED-Technik: wenn Lichtquellen zu Geldquellen werden.

Niederwinkling, November 2015

LED-BeleuchtungDer Einsatz  stromverbrauchender Technologien steigt in vielen Unternehmen stetig an. Dabei den Energieverbrauch zu senken, gehört zu den Herausforderungen der Zukunft. Unbestritten ist, dass sich dank hochmoderner LED-Lichttechnik heute aus 1 Watt Strom 100 Lumen Licht gewinnen lassen – das ist 10-mal mehr gegenüber einer herkömmlichen Glühlampe. Häufig lassen die Risiken eine etablierte, funktionierende Technologie durch eine neue zu ersetzen sowie hohe Investitionskosten Unternehmen vor einer Umstellung zurückschrecken. Denn oft gilt der Grundsatz „Never change a running system“ – und rechnen muss es sich schließlich auch.

Ist es inzwischen vielleicht schon töricht, nicht doch einmal nachzurechnen? Denn jede durch eine LED-Lampe ersetzte Glühlampe spart bis zu 95% Energiekosten. Jede ausgetauschte Quecksilberdampflampe oder Leuchtstoffröhre bis zu 75%! Dieses enorme Einsparpotenzial garantiert, dass sich meistens die Investitionskosten für die Umrüstung auf LEDs innerhalb kürzester Zeit amortisieren. So rechnet sich bei einer durchschnittlichen Einschaltdauer von 8 Stunden pro Tag die Modernisierung bereits ab dem zweiten Jahr. Und bei einer Lebenszeit von über 50.000 Betriebsstunden sparen LEDs auch noch bis zu 80% an Wartungskosten.

Mit modernen LED-Steuerungen lassen sich jetzt auch Lichtstimmungen und Lichtfarben manuell einstellen und so je nach Arbeitsplatz das dafür geeignete Licht erzeugen. Dies sorgt für mehr Konzentration und ermüdungsfreieres Arbeiten.

Und wer die Investitionskosten scheut: bei vielen Energiedienstleistern können Unternehmen Licht auch mieten oder pachten. Energiedienstleister übernehmen mittlerweile im Komplettpaket Planung, Bau, Garantie und Wartung. Als Kunde zahlt man einen monatlichen Festpreis und hat auf diese Weise modernste Lichttechnologie schnell und kostengünstig ins Unternehmen gebracht.

Ob sich LED-Technik für Ihr Unternehmen lohnt, können Sie einfach von uns nachrechnen lassen. Unsere Energiemanager prüfen unabhängig, neutral und sorgfältig für Sie die Wirtschaftlichkeit einer solchen Umstellung.

Rufen Sie uns an: +49 (0)9962 200280 oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

imatech | Aussteller beim IHK Branchentreff am ITC in Deggendorf

Der Innovations und Technologie Campus Deggendorf (ITC), die IHK Niederbayern und der Cluster Mechatronik & Automation e.V. luden am 03. März 2015 zu einem regionalen Branchentreffen für die Metall- und Mechatronik-Branche ein. „imatech | Aussteller beim IHK Branchentreff am ITC in Deggendorf“ weiterlesen

imatech Basisseminar „Wertstrommethodik“ im Rohrwerk Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg

Sulzbach-Rosenberg, 20.Januar.2015

Warm- und kaltgefertigte nahtlose Stahlrohre aus dem Rohrwerk Maxhütte GmbH im oberpfälzischen Sulzbach-Rosenberg finden auf der ganzen Welt ihren Einsatz – im Kessel-, Apparate-, Fahrzeug- und Maschinenbau. Das Rohrwerk Maxhütte präsentiert sich als modernes, weltoffenes Unternehmen, das seine Produkte weltweit vertreibt. „imatech Basisseminar „Wertstrommethodik“ im Rohrwerk Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg“ weiterlesen

imatech Energiemanagement | Energieaudit wird ab 2015 für alle Nicht-KMU‘s zur Pflicht

imatech informiert und gibt Handlungsempfehlungen.   

imatech EnergiemanagementUm das Ziel „Steigerung der Energieeffizienz bis zum Jahr 2020 um 20%“ zu erreichen, hat das Bundeskabinett am 05. November 2014 einen Gesetzentwurf zur Teilumsetzung der Energieeffizienzrichtlinie beschlossen. Durch das Gesetz sollen alle großen Unternehmen die nicht KMU’s verpflichtet werden, bis zum 5. Dezember 2015 und danach alle vier Jahre Energieaudits durchzuführen. Wichtig an dieser Regelung ist insbesondere der Sachverhalt, dass nicht nur Nicht-KMU‘s des produzierenden Gewerbes betroffen sind, sondern auch Nicht-KMU‘s des „nicht produzierenden Gewerbes“ wie z. B. Dienstleiter, Handel, Banken, Versicherungen. Der Gesetzentwurf wird nun in den kommenden Wochen in Bundestag und Bundesrat beraten. Ziel ist ein Inkrafttreten im Frühjahr 2015.

Bis zum 05.12.2015 müssen alle Nicht-KMU’s ein Energieaudit nach EN 16247-1 durchführen. Alle Standorte und Unternehmensteile sind einzubeziehen. Die Mindestkriterien bestehen aus einer Energiedatenanalyse (ggf. mit Messungen), einer Prüfung des Energieverbrauchsprofils und einer  Ermittlung der wichtigsten Verbesserungs-möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz und deren detaillierte wirtschaftliche Bewertung. Ein Energieauditor muss die Durchführung bestätigen und einen entsprechenden Nachweis ausstellen. Alternativ zur DIN EN 16247 werden auch zertifizierte Energiemanagementsystem gemäß DIN EN ISO 50001 oder Umweltmanagementsysteme gemäß EMAS akzeptiert (ISO 14001 reicht nicht aus!).
Die Nichteinhaltung der Nachweisführung gilt als Ordnungswidrigkeit und wird mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro belegt.

Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, dann besuchen Sie unser Energiemanagementseminar. Dort erhalten Sie kon-krete Informationen und Handlungsempfehlungen. Termine werden rechtzeitig in unserem Seminarterminkalender bekanntgegeben.

Oder rufen Sie uns an 09962 200 280.

Hier können Sie weitere Informationen herunterladen:

141204 BMWE Faktenblatt Energieauditpflicht

Gesetzentwurf Energieeffizienzrichtlinie

Materialeffizienz – (k)ein Thema für kleine und mittlere Betriebe?

Materialeffizienzsteigerungen führen in der Produktion dazu, dass die gleiche Menge an Gütern mit einem geringeren Materialverbrauch hergestellt werden kann – und dies kann sich, realistisch betrachtet, für viele Betriebe tatsächlich zu einer Goldgrube entwickeln. Untersuchungen beweisen eindeutig, dass Betriebe des verarbeitenden Gewerbes im Mittel 7 Prozent ihres Materialverbrauchs in der Produktion einsparen können. Gesamtvolkswirtschaftlich gesehen ein enormes Potenzial von insgesamt mehr als 48 Mrd. Euro pro Jahr – positive Effekte auf Natur und Umwelt gar nicht berücksichtigt.

Ausschussverluste Transportverluste Angussverluste Montageabfall
Abb.: Beispiele für Materialverluste aus unseren Materialeffizienzprojekten

Eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung zeigte, dass nur 12 Prozent der großen Betriebe mit 250 oder mehr Beschäftigten keine Möglichkeiten sehen ihren Materialverbrauch zu senken. Für kleine und mittler Betriebe dagegen ist das Thema Materialeffizienz nicht prioritär, da sie dort keine Einsparmöglichkeiten in ihrer Produktion erkennen können*). Dabei ist es diesen Unternehmen oft gar nicht bewusst, dass auch sie signifikante Einsparungen beim Materialverbrauch erzielen können, weil in den meisten produzierenden Betrieben der Materialkostenanteil weit mehr als 40 Prozent beträgt.

Es gibt viele Möglichkeiten die Materialeffizienz in produzierenden Betrieben zu steigern. Daher kommen auch fast 40 Prozent der befragten Mittelstandsbetriebe zu der Einschätzung, dass in ihrer Produktion ein Materialeinsparpotenzial von mehr als 5 Prozent realisierbar wäre. Intransparente Kostenstrukturen bei Roh-, Betriebs- und Hilfsstoffen und geringe Personalkapazitäten hindern sie jedoch daran Materialeinsparungsprojekte zu beginnen.

Aus diesem Grund wurden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) die go-effizient-Innovationsgutscheine ins Leben gerufen. Mit attraktiven nicht rückzahlbaren Zuschüssen sollen damit KMU‘s dabei unterstützt werden mit Hilfe qualifizierter externer Beratung ihre Rohstoff- und Materialeffizienz zu steigern. Die Innovationsgutscheine decken 50 Prozent der Ausgaben für externe Beratungsleistungen ab. Der Wert des Gutscheins beträgt für eine Potenzialanalyse bis zu 17.000 Euro und für eine anschließende Vertiefungsberatung bis zu 80.000 Euro abzüglich des Gutscheinwertes der Potenzialanalyse. Um die Qualität der Beratung sicherzustellen dürfen diese Projekte nur durch vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie autorisierte Beratungsunternehmen durchgeführt werden.

Dass Einsparungen auch in kleinen und mittleren Unternehmen möglich sind, beweist die Vielzahl unserer Projekte. Als vom Bundeswirtschaftsministerium für go-effizient-Projekte autorisiertes Beratungsunternehmen haben wir mit unserem hochqualifizierten Expertenteam vielen kleinen und mittleren Unternehmen dabei geholfen jährlich im Schnitt über 60.000 EUR an Materialkosten einzusparen – die dabei als Nebeneffekte erzielten Produktivitätssteigerungen gar nicht berücksichtigt. „Nicht die investitionsintensiven Maßnahmen sind es, die im ersten Schritt zu schnellen Erfolgen führen, sondern eher die organisatorischen Maßnahmen, die aber nur zusammen mit den Mitarbeitern durchgeführt und umgesetzt werden können“, berichtet Heinz Nemetz als erfahrener Materialeffizienzberater von den imatech Materialeffizienzprojekten.

Unsere kostenlosen Service-Leistungen für Sie:

  • Vorabanalyse über Einsparpotenziale und Prüfung der Fördervoraussetzung
  • Abwicklung des Gutscheinverfahrens
  • Erstellung der Vorhabensbeschreibung

Gerne zeigen wir Ihnen Projektbeispiele über unsere erzielten Erfolge in einem kostenlosen und unverbindlichen Gespräch bei Ihnen. Rufen Sie uns an um einen termin zu vereinbaren: 09962 200 280. Oder fordern Sie von uns dazu den  Informationsflyer oder den kostenlosen Materialeffizienzselbstcheck an, den wir gerne für Sie auswerten.

Weitere Infos zu den go-effizient-Innovationsgutscheinen auch unter:
http://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-Inno/go-effizient/go-effizient.html;jsessionid=B7703063C5B51C51C589A6AF4EBE2E51

 

*) Quelle: Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung, Mitteilungen aus der ISI-Erhebung, Jan 2012, Ausgabe 59

imatech Rüstworkshop bei der Dr. Schneider Kunststoffwerke GmbH

Die Dr. Schneider Unternehmensgruppe steht für hochwertige Kunststoffprodukte rund um das Automobil – vom innovativen Belüftungssystem bis zu hochintegrierten Verkleidungen sowie ästhetisch wie funktional anspruchsvollen Modulen für Instrumententafeln und Mittelkonsolen. Trotz des bereits hohen technischen Standards wird die Rüstoptimierung immer noch als großes Potenzial für Verbesserungen angesehen. Dies zeigte auch das große Interesse und die rege Beteiligung der 8 Teilnehmer aus unterschiedlichen Produktionsbereichen beim Rüstworkshop der imatech gmbh am 25. und 26 September. Initiiert wurde der Workshop vom Fertigungsleiter, Herrn Frank Fugmann, der seine positive Erfahrung aus seiner Teilnahme an einem imatech-Seminar auch an seine Mitarbeiter weitergeben wollte.

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BILDER: Mit viel Engagement setzten die Teilnehmer beim imatech SMED-Workshop bei der Dr. Schneider Kunststoffwerke GmbH in Kronach-Neuses die SMED-Theorie in praktisches Wissen um.

Unter dem imatech Workshop-Motto „Was du mir sagst, das vergesse ich, aber was du mich tun lässt, das verstehe ich“ wurde am ersten Workshoptag Schritt für Schritt die SMED-Theorie an einer eigens von der imatech konstruierten Stanzvorrichtung praxisnah eingeübt und umgesetzt. Die Teilnehmer setzten sich zum Ziel durch Anwendung der SMED-Methode die Vorrichtung innerhalb von 3 Minuten umzurüsten. Als am Ende des Tages der Rüstvorgang in weniger als einer Minute gelang, waren auch die letzten Zweifler von der SMED-Methodik überzeugt. Am zweiten Workshop-Tag galt es dann, die Methodik in der Fertigung an zwei Pilotanlagen anzuwenden und einzuüben. Unterstützt wurden Sie dabei von dem imatech Kunststoffexperten Herrn Adalbert Kopp.

„Durch die Übungen wurde die trockene Theorie verständlich und abwechslungsreich in anwendbare Praxis umgesetzt“, so die einhellige Meinung der Teilnehmer am Ende des Workshops.

Lean Management | Handlungsbedarf für Kontinuierliche Verbesserung (KVP) durch steigende Lohnnebenkosten

Laut VDI Nachrichten (Ausgabe 01.08.2014, Nr. 31/32) legten die Arbeitskosten in Deutschland derzeit ordentlich zu. Dem Bericht nach stiegen die Kosten für jede Arbeitsstunde von 2008 bis zum Jahr 2012 um 9,3 % auf durchschnittlich 30,70 Euro. Größte Kostentreiber waren dabei laut Statistischem Bundesamt die Lohnnebenkosten, während die Löhne insgesamt langsamer zulegten. „Lean Management | Handlungsbedarf für Kontinuierliche Verbesserung (KVP) durch steigende Lohnnebenkosten“ weiterlesen

Projektstart: Inklusive Logistik für Werkstätten mit Menschen mit Behinderung

Pioniergeist: Straubinger KJF-Werkstätten St. Josef für Menschen mit Behinderung führt mit Unterstützung der imatech gmbh die 5S-Methode im Montagebereich ein.

Die KJF Werkstätten St Josef für Menschen mit Behinderung im niederbayrischen Straubing ist eine der ersten Werkstätten für Menschen mit Behinderung, die in einem Zukunftsprojekt zusammen mit der imatech gmbh aus Niederwinkling die 5S-Methodik aus dem Lean Management in einem inklusiven Arbeitsumfeld einführen.
Inklusion bedeutet „Einschluss“ und meint Teilhabe. In einer inklusiven Gesellschaft erfährt jeder Mensch, unabhängig von seiner Behinderung, Anerkennung und Wertschätzung. Soziale Inklusion ist verwirklicht, wenn jeder in seiner Individualität von der Gesellschaft akzeptiert wird und in vollem Umfang an ihr teilhaben oder teilnehmen kann. Das Thema Inklusion ist ein international diskutiertes Thema. So stand am 27. März die Rolle der Werkstätten für Menschen mit Behinderung in einem inklusiven Europa im Europäischen Parlament auf der Tagesordnung. In Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen und dem französischen Verband präsentierte der europäische Verband WASPD die Resultate ihres zweijährigen Kooperationsprojektes, das die Rolle des Systems der Werkstätten für Menschen mit Behinderung als Möglichkeit der Teilhabe am Arbeitsleben im Vergleich zur Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt untersucht hatte. So sind derzeit 300 000 Menschen bundesweit in 720 anerkannten Werkstätten für Menschen mit Behinderung beschäftigt.

Die KJF-Werkstätten gemeinnützige GmbH betreibt heute 8 Standorte in Niederbayern und der Oberpfalz mit insgesamt 1.500 Mitarbeitern mit und ohne Behinderung. Die Straubinger Werkstätten St. Josef mit heute 581 Mitarbeitern, davon 439 mit Behinderung, haben in den zurückliegenden 40 Jahren bewiesen, dass sie leistungsstark sind und Qualitätsarbeit liefern. Denn heute zählt die Werkstätte namhafte Unternehmen, allen voran BMW, zu ihren Auftraggebern. In den Straubinger KJF-Werkstätten werden jährlich 33 Millionen Teile für die Automobilindustrie individuell nach Kundenvorgabe verpackt, 320 Tonnen Stangenmaterial aus Stahl, Aluminium, Messing und Kunststoff auf CNC-gesteuerten Dreh-, Fräs-, und Bohrmaschinen für die Maschinenbauindustrie bearbeitet, 20 Kubikmeter Massivholz für gewerbliche und private Kunden verarbeitet, 750 Tonnen Wäsche in einer umwelt- und ressourcenschonenden Waschstraße gereinigt und 1,4 Millionen Dokumente für Unternehmen der freien Wirtschaft digitalisiert. Die imatech Lean Managementberatung für Wachstumsverstärkung in Produktion und Logistik aus Niederwinkling ist spezialisiert auf Prozessoptimierungen in den Bereichen Produktion, Montage und Logistik und ist eine der ersten deutschen Unternehmensberatungen, die die Herausforderung annimmt, die 5S-Methodik in einem inklusiven Arbeitsumfeld umzusetzen.

In gelebter Inklusion sollen in einem 5S-Projekt gleichberechtigt sowohl Mitarbeiter mit Behinderung wie auch Mitarbeiter ohne Behinderung einbezogen und so die Teilhabe der Menschen mit Behinderung an den betrieblichen Verbesserungenaktivitäten realisiert werden. „Unsere Vision ist es, dass die Arbeitsplätze in der Montage und später dann auch im Lager von den Mitarbeitern mit Behinderung und Mitarbeitern ohne Behinderung gemeinsam so organisiert werden, dass dort die Arbeiten störungsfrei und mit möglichst wenig Verschwendung durchgeführt werden können“, konstatierte Herr Georg Haug, der Produktionsleiter und Initiator des Projekts bei der ersten Vorbesprechung Mitte letzten Jahres. Dazu war neben der Straubinger Einrichtungsleiterin, Frau Evi Feldmeier auch die Verwaltungsleiterin Frau Melanie Eibl aus der Regensburger Zentrale anwesend. Ihr Anspruch verbesserte Abläufe so herbeizuführen, ohne dass dabei Menschen mit Behinderungen benachteiligt werden, machte das Zukunftsprojekt erst möglich und legte den Grundstein für die „inklusive Logistik“.

Nach dieser langen Anlaufphase wurde nun in dieser Woche das Projekt endgültig gestartet. Der ernannte 5S-Beauftragte Herr Peter Pellkofer wird nun bis Jahresende unterstützt von der Produktionsleitung bis hin zur Einrichtungsleitung, das 5S-Projekt federführend umsetzen. Begleitet wird er dabei von dem 5S-Experten der imatech gmbh, Herrn Wolfgang Arnold. Herr Arnold besitzt als ehemaliger LUK Werksleiter in Mexico und Brasilien das notwendige Fachwissen und die erforderliche Sozialkompetenz, um nachhaltiges Wachstum im technischen Bereich langfristig zu kultivieren.

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Bilder: Impressionen vom ersten Projekttag „Inklusive Logistik“ in den KJF Werkstätten Straubing.

In zwei Pilotgruppen innerhalb der Abteilung Montage/Verpackung, in der die Mitarbeiter Kfz-Ersatzteile verpacken, wurde mit dem ersten Schritt der 5S-Systematik, dem „Sortieren“ begonnen. Dabei war die erste Herausforderung, in der Einführung die Zielsetzung des Projektes in einfacher Sprache und selbsterklärenden Bildern für alle begreifbar zu machen. Durch das anschauliche „5S-Kofferspiel“ verstanden auch die Mitarbeiter mit Behinderung gleich die Vorteile von 5S-organisierten Arbeitsplätzen und dass im ersten Schritt alle unnötigen Dinge am Arbeitsplatz erst einmal aussortiert werden müssen. Und so halfen dann alle auch tatkräftig mit, an den Arbeitsplätzen nicht benötigte oder defekte Gegenstände oder z.B. auch veraltete Dokumente auszusortieren. Was nicht gleich entsorgt werden konnte, wurde mit einer roten Karte versehen und in einer Bearbeitungsliste mit Bild und konkreten Maßnahmen dokumentiert. Diese Liste muss nun bis zum zweiten Projekttag, der im September geplant ist, unter Federführung des 5S-Beauftragten abgearbeitet werden.

Insgesamt war es ein gelungener Start in das Zukunftsprojekt „inklusive Logistik“, der zeigt, dass auch für Menschen mit Behinderung in aktiver Teilhabe ein Zugang zu modernen, nachhaltigen Formen der Organisation von Produktion und Logistik eröffnet werden kann. Eine sowohl aus sozialen und gesellschaftlichen, wie auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten lohnende Investition in die Zukunft.

Weitere Informationen zu den KJF Werkstätten finden Sie hier.

imatech Beratung | Erfahrungsbericht: Vorteile geförderter Materialeffizienz – Projekte

Ein bewusster und effizienter Umgang mit Rohstoffen und Materialien übt einen positiven Einfluss aus – auf das einzelne Unternehmen ebenso wie auf Volkswirtschaft und auch auf Natur und Umwelt. Im Programm go-effizient spüren von der deutschen Materialeffizienzagentur (demea) autorisierte Berater Materialverluste bei Produkten, in der Produktion und der Intralogistik auf und schlagen Maßnahmen vor, die den Rohstoff- und Materialeinsatz verringern. Mit den BMWi – Innovationsgutscheinen „go-effizient“ können mittelständische Unternehmen einfach und schnell Ihre Rohstoff- und Materialeffizienz und damit Ihre Produktivität steigern. Die dafür anfallenden Kosten übernimmt zur Hälfte der Staat. Dadurch verschaffen sich die Unternehmen klare Wettbewerbsvorteile.

Materialeffizienz Projekte mit demea Förderung

Unsere Erfahrung aus über 20 durchgeführten Materialeffizienzprojekten gibt den BMWi-Innovationsgutscheinen recht. Die von der demea durchgeführte Auswertung von 1.000 Potenzialanalysen zeigt, dass Firmen pro Jahr rund 2 % ihres Umsatzes einsparen können. Das sind pro Unternehmen und Jahr durchschnittlich Materialkosten in Höhe von 150.000 Euro. Hinzukommen die Senkung von Verschwendungen in der Arbeit, Energie und Zeit. Hier können schon kleine Änderungen große Wirkung zeigen. Über 90 Prozent der Unternehmen, welche das Angebot zur Durchführung einer Potenzialanalyse bisher wahrgenommen haben, sind mit dem Ergebnis zufrieden bzw. sehr zufrieden.demea Logo für autorisierte Beratungsunternehmen für Materialeffizienzprojekte

„In unseren Projekten zur Steigerung der Materialeffizienz konnten wir im Schnitt schon bei der Potenzialanalyse jährliche Einsparungen zwischen 30.000 € und 100.000 € realisieren. Dabei sind es zunächst einmal nicht die investitionsintensiven Maßnahmen, die zu schnellen Erfolgen führen, sondern eher die organisatorischen Maßnahmen, die aber nur zusammen mit den Mitarbeitern durchgeführt und umgesetzt werden können.“, so der Materialeffizienzberater der imatech gmbh. „Deshalb richten wir zielgerichtet unsere Leistungen in den Projekten auch darauf ab, die Fähigkeiten der Mitarbeiter zu stärken, denn Kompetenzentwicklung sichert die individuelle Innovationsfähigkeit.“